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Temuco
René Ketterer Kleinsteuber

Die Freude war jedoch von extrem kurzer Dauer. Ungefähr zwei Wochen später erhalte ich erneut Post von meiner geliebten Institution. Darin eine auf einer Lüge basierende abstruse Argumentation:

Schreiben vom 19.07.2002

Als ich diese Argumentation las, schmunzelte ich zunächst kurz, bis ich dann feststellte, dass ich Willkür schutzlos ausgeliefert war. Alleine die Argumentationsgrundlage ist an den Haren herbeigeführt, aber noch schlimmer die Behauptung, ich hätte eine geschäftliche Nutzung meines PKW in Prozenten ausgedrückt. Klar will der GEZ-Mensch seine Provision einkassieren und greift auf solchen Mitteln zurück. Ja, das ist Betrug, aber wenn interessiert das?

Beispiel für einen weiteren Brief (02.06.2006)

Nun nach einigen weiteren Briefen, wie hier links dargestellt, gab ich zunächst entnervt auf, da ich kaum Zeit hatte, um weiter mit dieser Institution zu streiten. Ich schrieb denen, dass alle meinen Zahlungen unter Vorbehalt der Rückforderung erfolgen würden und überwies den Betrag. Bezahlen für keine Leistung. Toll!


Es vergingen einige Jahre, in denen ich immer erst nach der letzten Mahnung bzw. Androhung von Zwangsvollstreckung die Gebühren für meinen PKW zahlte, bis endlich Mitte 2007 mir der Kragen Platzte. Warum muss ich nur einen Cent von meinem schwer verdienten Geld zwangsweise anderen in den Rachen werfen? Ich sitze hier an meinem Arbeitsplatz und erwirtschafte mein Einkommen, für das ich genügend Steuern zahle. Nein, ich bin nicht mehr bereit, für nicht bestellte und nicht in Anspruch genommene zweifelhafte Leistungen weiter zu zahlen. Schon die wirklich privaten GEZ-Gebühren sind mir ein Dorn im Auge: Warum muss ich die Lindenstraße mitfinanzieren?

Erneuter Widerspruch: die unglaublichen und arroganten Begründungen

Wiederspruch vom 09.07.2007 - Seitte 1/2 Wiederspruch vom 09.07.2007 - Seitte 2/2 Wie man meinem Widerspruch entnehmen kann, habe ich nicht nur auf die hundertprozentige private KFZ-Nutzung erneut hingewiesen sondern ich wies unmissverständlich auf aktuelle Rechtsprechung hin, welche meine bisherigen Begründungen eindeutig untermauert. Spätestens jetzt müsste man von weiteren Forderungen absehen, denn schließlich sollte das Recht oberhalb dieser Institution angesiedelt sein.

Nun, wieder zu früh gefreut. Die Antwort hat lange auf sich warten lassen, insgesamt über 9 Monate. Jedoch, am 15.04.2008 datiert, trudelte wieder ein netter Brief von dieser, so glaubt sie, über dem Gesetz angesiedelte Institution ins Haus rein.

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