+++++ Flugblatt, Hausverbot und Logos! +++++
Temuco
René Ketterer Kleinsteuber

Klarstellung

Nun, bevor ich fortfahre, möchte ich unmissverständlich klarstellen, dass der einleitende Text keine Assoziationen mit der GEZ suggerieren soll. Ich möchte selbstverständlich keine Institutionen beleidigen oder in Misskredit bringen. Sollte trotzdem an irgend einer Stelle ein anderer Eindruck erweckt werden, so möchte ich mich dafür im voraus entschuldigen.

Hintergründe

Ich lebe in einer kleinen Stadt im Südwesten Deutschlands. Ich arbeite als selbstständiger Softwareentwickler und habe mein Büro im eigenen Haus. Im Umkreis von 500 Metern befindet sich alles, was man als zivilisierter Europäer zum Leben braucht: Supermarkt, Banken und Sparkassen, Post, Geschäfte aller Art, Ärzte, Behörde, Bahnhof usw. Eine gute Internetanbindung ist im Internet-Café ebenfalls vorhanden, die meine Arbeit sehr erleichtert.

Ich erzähle diese Hintergründe, da sie eine gewisse bzw. wichtige Rolle in dieser Geschichte spielen. Im weiteren Verlauf werde ich auf diese Fakten zurückkommen, um einige Abstrusitäten zu zeigen, die für normal denkende Menschen unvorstellbar aber leider war sind.

Aber der Reihe nach. Als Normalbürger mit eigenem Haus und Büro zahle ich munter meine direkten Steuer und Sozialabgaben: Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer, Grundsteuer, KFZ-Steuer, Krankenversicherung (als Selbstständiger natürlich den vollen Betrag), Altersvorsorge usw. Selbstverständlich kommen noch die indirekten Steuer wie z, B. die Mehrwertsteuer hinzu und zu allem Überfluss wird man Zwangsmitglied der IHK, deren Beitrag sich am Unternehmenserfolg orientiert.

Mit dem Rest des schwer verdienten Geldes muss man dann sein Lebensunterhalt bestreiten. Dazu gehören u. a. das Abzahlen und die Instandhaltung des Hauses, die Energiekosten (Strom, Heizöl), Wasser und Abwasser und Müllentsorgung.

Nun ja, uns angezogen oder gegessen haben wir immer noch nicht. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder d. h. vom Rest des Restes müssen wir vier leben. Gut, irgendwie geht das. Der größte Batzen kassiert der Stadt und dessen Anhängsel, der zweitgrößte ist fürs Wohnen und erst jetzt dürfen wir uns mit den restlichen Krümeln begnügen, obwohl eigentlich wir das Geld erwirtschaftet haben. Nun ja, die Solidargemeinschaft... Unsere Politiker müssen auch leben und das gesamte System muss selbstverständlich am Leben erhalten werden.

Halt! Entschuldigung! Wie kann ich nur so schlampig sein!

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